Neue Projekte

 

ELSE URYS 75. Todestag:

Am 12. Januar 1943 wurde Else Ury unter dem Zwangsnamen Else Sarah Ury aus der Deportationssammelstelle (vorrmals Altenheim der jüdischen Gemeinde) in der Großen Hamburger Straße in Berlin-Mitte abgeholt und nach Auschwitz deportiert. Der Zug kam am 13. Januar nach 20-stündiger Bahnfahrt in Auschwitz an.
Zur Selektion wurde sie, zusammen mit über 1000 Berliner Juden, ins Konzentrationsager Auschwitz-Birkenau eingeliefert und noch am gleichen Tag in die Gaskammer getrieben und ermordet.

 

Zu neuen Projekten:

- Tor und Tod. Der 4. Juli 1954, erschienen im Geest Verlag, siehe extra Seite.
Ich arbeite daran, aus der Erzählung ein Theaterstück zu machen. Mal sehen, ob mir das gelingt.

- 2018 ist das berühmte Jahr 1968 50 Jahre her. Für mich ein Anlass, viele Menschen, die damals aktiv waren zu befragen und ihre Antworten in einem Buch (beim Geest Verlag) zu veröffentlichen.

Mir geht es nicht um Prominenz der damalige Zeit sondern um Vielfalt. Ob Lehrling, Sudnet, bereits im Schuldienst, als Arzt tätig oder sonst im Beruf, ich möchte die vielfältigen Facetten dieser Zeit ausloten.Ich freue mich auf das Projekt und hoffe, es gelingt uns.

Schon jetzt stehen Titel und Termin der Buchpremiere fest:
1968 - Bilanz eines Aufbruchs.
19. März 2018. in der Stadt- und Landesbibliothek.

 

Margaret Atwood erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2017. Herzlichen Glückwunsch!

In der Begründung des Stiftungsrats heißt es: "Die kanadische Schriftstellerin, Essayistin und Dichterin zeigt in ihren Romanen und Sachbüchern immer wieder ihr politisches Gespür und ihre Hellhörigkeit für gefährliche unterschwellige Entwicklungen und Strömungen."

Atwood bearbeitet in ihren Werken gesellschaftliche und politische Fragen. "Humanität, Gerechtigkeitsstreben und Toleranz prägen die Haltung Margaret Atwoods, die mit wachem Bewusstsein und tiefer Menschenkenntnis auf die Welt blickt und ihre Analysen und Sorgen für uns so sprachgewaltig wie literarisch eindringlich formuliert. Durch sie erfahren wir, wer wir sind, wo wir stehen und was wir uns und einem friedlichen Zusammenleben schuldig sind."

Wer mehr über Margaret Atwood erfahren will, kann das auch in meinem Buch:

Im Salon der Dichterinnen. Die Nelly-Sachs-Preisträgerinnen
finden.

 

Diese Bücher gibt es auch als E-Book:

Die Machtfrau. Hilde Benjamin.

Rote Fahnen Rote Lippen.

Im Salon der Dichterinnen. Die Nelly-Sachs-Preisträgerinnen.

Anna O. Bertha Pappenheim. Biografie.